Tiergärten überraschen beim Besuch der Gartenroute Mecklenburg-Vorpommern

05.01.2019

Erstmals Teil der Gartenroute Mecklenburg-Vorpommern sind fünf Tiergärten und überraschen mit botanischen Besonderheiten. Zoobesucher schätzen das gelungene Zusammenspiel von gestalteter Landschaft und Tierwelt, für Besucher der Gartenroute ist das Zoogrün eine unerwartete Entdeckung.

Im Land der unzähligen Schlösser, Parks und Güter ist es schwer vorstellbar, den Blick abzuwenden von den schönen und offensichtlichen Kulturlandschaften. Die Gartenroute Mecklenburg-Vorpommern führt zum Zoogrün von fünf Tiergärten in den Hansestädten Rostock, Stralsund und Greifswald und in der Mecklenburgische Schweiz nach Lelkendorf und Ivenack. Jahrhundertealte Bäume, idyllische Landschaften, die sich schon im Frühjahr mit einer herrlichen Blütenpracht schmücken und ein einzigartiges Zusammenspiel von Landschaft und Tierwelt warten mit unerwarteten Erlebnissen und Erholung auf.


Der Stralsunder Zoo lädt ein zu einer kleinen Reise in die Vergangenheit der Region mit Streuobstwiese und Bauerngarten unterhalb der "Neuen Mahnkeschen Mühle". Der Haustierpark Lelkendorf ist ein ausgezeichneter ARCHE-PARK, der nicht nur akut gefährdete Haus- und Nutztierrassen in naturnahen Gehegen ein Zuhause gibt, sondern auch Pflanzenraritäten im Bauerngarten.

 

Wer hätte das gedacht: Mexikos Nationalblume im Rostocker Zoo

Die Dahlien haben im Rostocker Zoo eine lange Tradition. 1931 fand eine große Dahlienschau im Tiergarten statt von der das so genannte „Dahlienquartier“ blieb. 1986 wurde es unter Denkmalschutz gestellt, 1988 nach historischen Plänen rekonstruiert und erweitert. Das alljährliche Blüherlebnis im Sommer und Herbst gestalten etwa 2.500 Dahlien in 160 verschiedenen Sorten. In der traditionellen Dahlienwoche vermitteln Sonderführungen viel Wissens- und Bemerkenswertes.

 

Ein wahrer Schatz: Die Ivenacker Eichen

Im Tiergarten Ivenack stehen die sogenannten Tausendjährigen Eichen von Ivenack. Sie sind die ältesten Bäume im Land, einer auch der Mächtigste in Europa mit einem Stammumfang von über elf Metern und einer Höhe von 35,5 Metern. Der Schutzwald mit den fünf UraltEichen ist als „Nationales Naturmonument“ ausgewiesen. Die Ivenacker Eichen sind Zeugnisse der im Mittelalter verbreiteten Landnutzungsform des Hude- (Hüte-) Waldes, die sich im Ivenacker Tiergarten über Jahrhunderte bis heute erhalten hat.

 

Foto: Dahlienblüte im Rostocker Zoo